TC 003 – fliegende Kaffeetassen und blinde Passagiere

Christoph`s Woche in Groß- Britannien: wie ist der Ablauf auf der Fähre, raue Fahrt auf hoher See, freundliche vorläufige Festnahmen und illegale Einwanderer, Fäkalien und zerquetschte Tomaten auf dem Auflieger, Räuber und Gendarm, illegale Einwanderer die von Schilderbrücken springen, “Engländer sind nicht konsequent!” – trotz Linksverkehr gilt rechts vor links

Habt Ihr ähnliche Geschichten erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen!

Simon`s Woche im Nahverkehr, Amtsschimmel an der Entladestelle oder auch “wie ich die einzige Ausfahrt bei einem großen Industriebetrieb gesperrt habe – ich mach jetzt hier auf der Fahrbahn erstmal Pause!”

Sebastian`s durchschnittliche Woche im Büro mit Fehlalarm oder auch “der heilige St. Martin der Fahrer” :-)

Gefahrgutunfall in Kürnach bei Würzburg; in einem Speditionsbetrieb sind rund 500 Liter Fluorwasserstoffsäure, auch Flusssäure genannt, ausgelaufen. Ein Arbeiter hatte mit einem Gabelstapler einen IBC mit dem gefährlichen Inhaltsstoff angestochen. 10 Mitarbeiter des Betriebs wurden ins Krankenhaus gebracht, 14 anwesende LKW- Fahrer vorsorglich dekontaminiert. Flusssäure wird hauptsächlich zur Bearbeitung von Glas und Metall verwendet und kann schon bei kleiner Dosis tödlich wirken. Bei entsprechender Konzentration reicht ein etwa 10 auf 10 cm großer Fleck auf der Haut, der zum sicheren Tod führt.

Ein Großeinsatz der Feuerwehr und weiterer Rettungskräfte war erforderlich, dass betroffene Industriegebiet, in dem sich die Spedition befindet, war in der Nacht zeitweise komplett gesperrt.

Sebastian`s praxisbezogener Verbesserungsvorschlag zum optimierten Schutz aller: über jedes Versandstück, in dem sich wirklich gefährliche Chemikalien befinden, sollten neonfarbene Hauben gezogen werden, damit auch wirklich der kleinste Arbeiter versteht, dass er hier besonders vorsichtig sein muss! Unterschiedliches Bewusstsein im Umgang mit gefährlichen Gütern bei Chemie- und Speditionsbetrieben.

Selbst schonmal einen Gefahrgutunfall erlebt? Teilt mit uns eure Erfahrungen und Geschichten und schreibt uns eine Mail!

Christoph wurde von seinen Frauen zum shoppen in der Stadt gezwungen – Schicksalsschläge eines Berufskraftfahrers :-)

35,2 % aller LKW sind im Jahr 2012 beim Lichttest bemängelt worden. Das eine funktionierende Beleuchtung am LKW ein Muss ist sollte eigentlich jeden Fahrer klar sein, dennoch gibt es genug Fahrzeuge, die mit defekter Lichtanlage unterwegs sind. Die eigene Sicherheit sollte es jedem einzelnen wert sein, regelmäßig die korrekte Funktion seiner Beleuchtung zu prüfen. Erlebnisse mit “Schattenfahrzeugen” aus dem Berufsalltag. “Herr lass Hirn regnen”

Der neue Sender für Senioren “Sat 1 Gold” wird von Christoph vorgestellt – immer mehr Rentner rüsten sich für die Schlacht im Internet!

Feststellung der truckercast- community, dass Simon`s Vater noch nicht zum alten Eisen gehört :-)

Führerscheinstellen können ab sofort von LKW- Fahrern, die einen Herzinfarkt erlitten haben, ein ärztliches Attest verlangen. Diese Bescheinigung soll bestätigen, dass der Fahrer wieder soweit gesund ist, dass er in der Lage ist, einen LKW zu steuern. Doch wie bekommt die Führerscheinstelle überhaupt mit, dass ein Fahrer einen Herzattacke hatte?

Dennoch sollte jeder Verkehrsteilnehmer, egal ob mit PKW oder LKW unterwegs, mit gesundem Menschenverstand vorgehen und von sich aus erst wieder ein Fahrzeug steuern, wenn er dazu gesundheitlich in der Lage ist. Mit erhöhtem Herzinfarkt- Risiko sollte niemand ein Vehikel egal welcher Art fahren, um sich selbst und Dritte nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

Ist diese Maßnahme der Verkehrsbehörde ein Eingriff in die Persönlichkeitsrechte oder sollte die Regelung beibehalten werden, um die bestmögliche Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten?

Beamtenwillkür oder notwendige Maßnahme?

Schreibt uns eure Meinungen!

“die Produktion kommt zurück”, so titelt die deutsche Verkehrszeitung in ihrer Ausgabe vom 08.01.2013. Immer mehr deutsche Firmen holen die ins billigere Ausland verlagerte Produktion wieder zurück in die Bundesrepublik. Als Gründe hierfür werden hauptsächlich Qualitätsmängel, hohe Transport- und Logistikkosten sowie mangelnde Flexibilität genannt. Für deutsche Fahrer und die inländische Wirtschaft positiv zu sehen, so sind sich die drei Podcaster einig. Allein schon dürfte die Rückverlagerung von Standorten viele Arbeitsplätze im eigenen Land schaffen. Zudem könnte die Marke

Made in Germany” wieder aufgewertet werden. Heutzutage werden zahlreiche Waren aller Art im Ausland produziert und nur einige wenige Handgriffe in Deutschland durchgeführt, rechtlich sind die Hersteller dadurch jedoch in der Lage, ihre Ware mit dem Titel “Made in Germany” zu beschmücken. Oftmals ist nicht mehr wirklich überall das drin was draufsteht. Mit der “Rückholung” der Produktionen könnte sich die Qualität deutscher Waren wieder verbessern, was zum einen ein Vorteil für die deutschen Verbraucher wäre, aber auch deutschen Produkten im Ausland zu (noch) besserem Ansehen verhilft.

Beispielsweise werden zwar hochwertige Autos in Deutschland zusammengebaut, die Teile kommen jedoch oft aus dem Ausland.

Katastrophen wie Fukushima oder die Aschewolke von Island  haben den Firmen zudem Grenzen aufgezeigt und die Produzenten und Verkäufer sind sich mittlerweile bewusst, dass günstigere Produktionsstätten im Ausland aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse enorme Risiken bergen. Simon hatte sich vor der  japanischen Atomkatastrophe Festplatten für den Computer gekauft. Kurz nach dem Unglück war er nochmal im gleichen Laden, um sich die gleichen Teile zu kaufen. Der Verkäufer lächelte Simon nur an, als er verkündete, dass die Festplatten jetzt das doppelte kosten. Das truckercast.de Team hat spontan festgelegt, kurz vor dem nächsten Ereignis einen Seecontainer mit Computer- Festplatten in Asien zu bestellen um so das ganz große Geschäft zu machen! :-)

Simon vergisst den “Piep” einzuschalten und werden russische Mafiabosse auch in Zukunft noch den deutschen Nobelkarossen vertrauen? :-)

Der europäische Transportverband “IRU” hat letztes Jahr 227 deutsche Fahrer für unfallfreies Fahren geehrt. Vorraussetzung hierfür waren 20 Jahre ohne selbstverschuldeten Crash und mindestens eine Million gefahrene Kilometer. Mit Sicherheit gibt es hier eine hohe Dunkelziffer im positiven Sinn. Aber sehen wir es mal so, dass die ausgezeichneten Fahrer stellvertretend für alle Kollegen geehrt wurden. Will der Verband vielleicht mit der Aktion negative Schlagzeilen (welcher Art auch immer) beschönigen oder ist es eine wirkliche Würdigung des Fahrerberufes? Christoph wäre eine solche Ehrung nichts wert, dennoch ist es zu begrüßen, dass überhaupt mal etwas positives über Berufskraftfahrer berichtet wird. Viel zu oft wird der Beruf von verschiedensten Stellen wie den Verladern und Disponenten nicht gewürdigt, da tut solch eine Auszeichnung doch einfach mal gut. Egal, ob dabei Hintergedanken im Spiel sind oder nicht.

Das truckercast.de- Team beschließt einstimmig, den Computer- Hersteller Apple als Sponsor zuzulassen und Geschenke wie Laptops und dergleichen anzunehmen! Dies stellt eine große Ehre für Apple dar und die Aktien des Unterhaltungsriesen könnten dadurch wieder an Fahrt an den Börsen aufnehmen! :-) “Einem geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul!”

Das Bundeskriminalamt gab bekannt, dass 2011 in Deutschland 1891 LKW unwiederbringlich gestohlen wurden. Die meisten Laster seien im Libanon zu finden (oder auch nicht, aber zumindest fahren sie da jetzt rum!).

Zudem sind ebenfalls im Jahr 2011 in ganz Europa Waren im Wert von rund neun Milliarden Euro gestohlen worden. Christoph berichtet, wie er selbst schon Opfer dieser meist organisierten Banden wurde und das truckercast.de- Team spricht über Verbesserungspotential der Polizei und Maßnahmen, die jeder Fahrer berücksichtigen sollte, um das Risiko eines Überfalls oder Diebstahls möglichst gering zu halten. Christoph war auch schon mehrfach von “Dieselklau” betroffen, Diebe zapfen den teuren Kraftstoff aus den Tanks während die Fahrer schlafen. Auch die Podcaster waren hiervon schon betroffen und erzählen ihre Erlebnisse.

Sebastian kennt einen Fahrer, der im von einem Überfall auf einem Parkplatz in Frankreich berichtet hat. Der Fahrer schlief mit halb offenen Fenster und wachte plötzlich mit einem Messer am Hals auf. Der Täter verlangte Bargeld, worauf sich der Fahrer mit einem beherzten Schlag mit dem Baseballschläger zur Wehr setzte. Über den Verbleib des Räubers ist nichts bekannt, aber eines ist klar, er hatte es verdient!

Europaweite Notrufnummer 112; Ziel der EU ist es, in allen Ländern unseres Kontinents einheitlich die Notrufnummer 112 einzuführen. Sicherlich eine sinnvolle Maßnahme der Behörde!

Auf den Ost- West- Achsen deutschlands wurden in letzter Zeit große Kontrollen und verdeckte Ermittlungen zum Thema Ladungsdiebstahl und Überfälle auf Fahrer von der Polizei durchgeführt, einige Kriminelle konnten glücklicherweise überführt werden. Wir sind uns einig, dass die Polizei die Kontrollen zum Schutz der Fahrer und der gesamten Wirtschaft erweitern sollte!

Seit ihr schonmal Opfer eines Überfalls geworden oder habt etwas derartiges erlebt? Schreibt uns eine Mail, erzählt uns eure Stories!

Direkte Überleitung zum Thema Verkehrskontrollen. Das Fazit fällt durchweg positiv aus, die Ordnungshüter verhalten sich weitestgehend korrekt gegenüber den Fahrern. “Wie es in den Wald reinschallt, so schallt`s auch wieder raus” Das Thema Kontrollen ist ein Dauerbrenner und jeder ist davon einmal betroffen, dazu werden wir in einem der kommenden Podcasts detaillierter berichten.

Sebastian ist gezwungen, die aktuelle Produktion dieser Podcastfolge zum Ende zu bringen. Zuhause gibt es Rinderbraten zum Abendessen, wenn er nicht pünktlich zu Hause ist könnte es Ärger geben. Das truckercast.de- Team beschließt spontan, zu gegebener Zeit zu einem Hörertreffen einzuladen.

Demnächst wird es zudem Live- Folgen von truckercast geben, ihr habt dann die Möglichkeit, uns per Livechat zu erreichen und so aktiv an der Gestaltung der Podcasts teilzunehmen.

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Ein Gedanke zu „TC 003 – fliegende Kaffeetassen und blinde Passagiere

  1. Hallo Ihr Podcast´ler,

    ich habe eine Anmerkung zu Sebastians Idee mit den orangenen Überziehern für extrem gefährliche Gefahrgüter. Dass diese besonders gekennzeichnet werden sollten steht völlg außer Frage. Dennoch birgt die Kennzeichnung mit “Überziehern” meiner Meinung nach auch ihre Gefahren.
    Durch einen Überzug auf einem IBC-Container oder anderen Behältnissen werden diese selbst verdeckt. Wird ein Behälter bei Stauen oder Transportieren beschädigt (z.B. durch Eindrücken), kann dies viel zu leicht, aufgrund des Überwurfs, übersehen werden. Chemikalien könnten somit unbemerkt ausgasen oder sogar auslaufen, was sowohl Fahrer als auch Verlader in Gefahr bringt. Gerade bei extrem gefährlichen Gütern sollte das Behältnis problemlos einzusehen sein, damit auch kleinste Beschädigungen schnellstmöglich entdeckt werden.
    Meiner Meinung nach sollten solche Behälter anstatt mit Überwürfen eher mit zusätzlichen stark fluoreszierenden Labels oder Kanten versehen sein. Somit wäre eine zusätzliche auffällige Kenntlichmachung gegeben, ohne jedoch den eigentlichen Behälter zu verstecken.

    Grüße
    Johannes

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