TC 029 – „Cyberfolge”

Das Warten hat ein Ende – Truckercast Episode 029 ist endlich online! Und ja, wir sind auch weiterhin für euch da (sorry, bei uns war viel los in letzter Zeit). Habt ihr gewusst, dass im September 2014 die Frist des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetztes abläuft?! Bis dahin müssen so gut wie alle Fahrer ihre Teilnahmebescheinigungen der Module bei der Führerscheinstelle abgegeben haben, um weiterhin hinterm Steuer sitzen zu dürfen. Wir waren für euch im Außeneinsatz, dabei entstand ein interessantes Interview mit Experten zum Thema Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz und den damit verbundenen Schulungen (auch als kleine Wiedergutmachung von uns an euch wegen der langen Wartezeit! *grins)

IMG_3495Simon und Sebastian (Ori und Christian sind leider verhindert) sind in dieser Episode sehr Cyber- lastig, es geht unter anderem um Hackerattacken auf Logistikunternehmen, Paketpostkästen von DHL, Datensammlungen in Kraftfahrzeugen und Beföderungszahlen von Bahn und Bus.
Viel Spaß beim Hören und bis bald! 😉

 

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Hier ein paar Foto- Eindrücke des AWZ!

Links aus dem Interview:

www.awz-rn.de
www.ttm.de
http://www.verkehrsportal.de/bkrfqg/bkrfqg.php (Durchführungsverordnung)

Links aus dem Podcast:

Paketpostkasten von DHL:

www.paket.de

www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de

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2 Gedanken zu „TC 029 – „Cyberfolge”

  1. Ich war einer der Deppen, die den Termin total verschwitzt haben (als Busfahrer hatten wir ja bereits September 2013 Stichtag). Die Kontrolle Anfang 2014 brachte es ans Licht – dummerweise in Luzern (Schweiz). Resultat: für die Strafzettel (meinen und den vom Chef) durfte ich vor Ort 1480 CHF (knapp über 1200 Euro) Kaution hinterlegen, aber mit meinen Leuten natürlich trotzdem nicht weiterfahren. Also: Chef anrufen, Kollegen ins Auto setzen, der dann die 220km nach Luzern düste (gottseidank sitzt unsere Firma in Baden-Württemberg und nicht in Schleswig-Holstein 😀 ), meine Gruppe übernahm (die auch nicht mehr allerbester Laune war) und mir das Auto zur Rücküberführung in die Hand drückte. In Folge: Taxidienst, Schulbusbeförderung in Kleinbussen und sonstige Tätigkeiten, die ich mit dem BE + Personenbeförderungsschein ausüben durfte. Von der Attraktivität eher ätzend, aber wenigstens hatte der Chef auch in der Wartezeit auf meine Modultermine Verwendung für mich. Parallel bei zwei lokalen Fahrschulen die nächsten Modultermine belegt (4 brauchte ich, eines hatte ich tatsächlich ganz am Anfang der Neuregelung 2008 schon gemacht), in vier Wochen die Module gemacht, Führerschein beantragt, 4 Wochen gewartet, nachgefragt: “Tut uns Leid, wir haben uns bei der Bestellung vertippt, aber den nachgebesserten bestellen wir per Express” (vorher hatte mir niemand gesagt, dass es die Möglichkeit des Expressversands gibt, sonst hätte ich das von Anfang an gemacht) – aber inzwischen bin ich wieder vollständiger Busfahrer mit FS-Ablauf 2017, 95-Ablauf 2019 und Fahrerkartenablauf 2016 (yeah, weil die mal kaputt war) – bin also künftig ein eifriger Behördengänger 😀

  2. Ach ja, zu den Fernbussen: ich habe meinfernbus.de schon mehrmals von Kehl nach Köln in Anspruch genommen. Auf dieser mittellangen Strecke ist es tatsächlich nur ein paar Minuten länger als die Bahn, weil ich bei der Bahn auf dieser Strecke mehrmals umsteigen muss, während MFB direkt fährt. Wenn ich mich ein paar Tage vorher um das Ticket kümmere, bekomme ich in 70% der Fälle bei MFB noch den Sparpreis von 18 Euro je Strecke (in den restlichen 30% der Fälle zahlte ich die nächste Stufe von 23,50 Euro) – zum selben Zeitpunkt bot mir die Bahn den “Spar”preis von 89 Euro oder den Normalpreis von etwas über 120 Euro je Strecke an. Das W-Lan in den Bussen funktioniert so gut, wie es die Netzabdeckung entlang der Autobahn erlaubt, sprich: beschissen schlecht – aber der UMTS-Empfang ist immer noch besser als im Zug. Getränke werden in den Bussen zu sehr fairen Preisen gehandelt (alles zwischen 1 Euro und 1 Euro 50), man hat als Passagier einen garantierten Sitzplatz (weil Stehplätze auf diesen Fernlinien wohl untersagt sind) und bislang waren alle Kollegen sehr freundlich, professionell und auch pünktlich. Meistens war auf meinen Fahrten sogar das Publikum angenehmer als oft in Regionalbahnen: niemand war laut, niemand aß stark riechende Dinge usw. Für mich zumindest bis 500km Reisestrecke absolut eine echte Empfehlung.

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