Sebastian

Rundflug-und-Jana-im-Garten-110mit jungen 16 Jahren habe ich meine “steile Karriere” als Aushilfe im Lager einer großen Spedition begonnen. Gleich zu Anfang sei gesagt, dass alle meine beruflichen Stationen bis heute beim gleichen Arbeitgeber stattgefunden haben, bei dem ich meinen Fuß das erste mal in eine Lagerhalle gesetzt habe. Durch mäßigen Erfolg in der Schule und einem mittlerweile akzeptablen Ruf im Büro meines 630 deutsche Mark Basis- Brötchengebers hatte ich mir einen Ausbildungsplatz als Speditionskaufmann gesichert. Eigentlich wollte ich Berufsfeuerwehrmann werden, aber die Spedition war mangels realistischer Chance auf den Traumberuf eine gute Alternative. Die Ausbildung konnte ich mit Bestnoten (mehr oder weniger) abschließen und hatte direkt im Anschluss das Vergnügen, meinen Dienst in der Fernverkehrs- Disposition anzutreten. In dieser Zeit hatte ich ein wichtiges Schlüsselerlebnis; ich erwarb nebenher den LKW- Führerschein und überredete gleich einen befreundeten Unternehmer, dass er mich eine 300 km Tour mit dem Wechselbrückenzug fahren lies. Ohne nennenswerte Ereignisse unterwegs fing es am Ziel an zu regnen. Und wie es regnete! Die sichere Autobahn nach Hause war wegen Überflutung gesperrt (kein Witz!) und ich durfte meinen Heimweg über gefühlte zehntausend Kuhdörfer nehmen, natürlich immer noch sintflutartiger Regen. Dem nicht genug war auf ganzer Strecke der ländlichen Gegend auch noch Müllabfuhrtag. Vor jedem Haus stand ein prall gefüllter Mülleimer zur Abholung dicht am Strassenrand bereit. Schweissausbrüche, doch ich bin sicher und ohne Schaden (psychisch wie auch technisch) zu Hause angekommen. Ich muss gestehen, dass ich vor meiner ersten Fahrerfahrung nicht unbedingt immer nett zu meinen Fahrern gewesen bin. Das änderte sich in dieser Nacht, ich hatte schlagartig eine neue Sicht auf die Dinge und seither nur noch mögliches von meinen Fahrern verlangt. Nach einem Jahr gab es für mich einen Wechsel in die Westeuropa- Dispo. Vier weitere Jahre vergingen, wieder eine kleine Veränderung, ich koordinierte die LKW- Verkehre für Deutschland und die angrenzenden Länder. Aktuell, und das auch schon wieder eine ganze Weile, arbeite ich in der Verwaltung, immer noch im gleichen Betrieb. Durch meine derzeitige Berufung bin ich regelmäßig an beinahe allen Stellen in unserer Spedition und habe, glaube ich zumindest :-), einen ganz guten Überblick über das große Ganze! 🙂

Egal an welchem Punkt meiner beruflichen Laufbahn, es war immer ein Job mit Höhen und Tiefen, aber ich bin damit aufgewachsen und könnte nicht mehr darauf verzichten! 🙂

Bei truckercast.de bin ich der kreative Kopf. Ich bereite die meisten Themen unserer Podcasts vor und denke mir immer neue Möglichkeiten aus, um unser Projekt weiter zu verbessern und zu verbreiten. Simon, unser allmächtiger Schöpfer und ich treiben truckercast.de gemeinsam weiter voran und arbeiten beständig am Ausbau unserer Erfolgsgeschichte! 🙂

Genau wie Simon bin ich Feuer und Flamme auf`s Podcasten und davon überzeugt, dass unser Projekt ein Kracher wird!

Selbstverständlich stehe ich euch auch gerne für Fragen, Anregungen und Ideen zur Verfügung, schließlich ist das hier “Radio zum mitmachen!”

E-Mail: sebastian@truckercast.de

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Ein Gedanke zu „Sebastian

  1. Hallo Männer,
    das war eine tolle Gelegenheit heute, und Euer Cast und die ganze Herangehensweise gefällt mir echt gut. Wichtige Themen, nicht zu bierernst aufbereitet und lebendig moderiert.
    Viel Erfolg weiterhin.
    LG
    Sascha

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